Brücken und Fantasy

Wieso verwenden viele Fantasy-Autoren Brücken in ihren Romanen? Meistens um die Verbindung zwischen zwei oder mehreren Welten herzustellen. Schon in Religionen symbolisiert die Brücke den Übergang vom Diesseits ins Jenseits, also vom Irdischen zum Himmlischen. Verwandt damit ist auch die Verwendung von Regenbögen, symbolisch ausgedrückt.
Brücken als Verkehrswege erfüllen den Zweck einen Weg abzukürzen. Sich zum Beispiel gefährliche Umwege zu sparen, durch schwer zugängliche Täler und Schluchten. Auch erfolgt der Transport von Ernte und anderen Waren mithilfe einer Brücke natürlich wesentlich schneller. Im Fantasyroman Diana & Julius steht auch eine Brücke im Zentrum der Geschichte. Mit genau dieser Brücke verschaffen sich Diana & Julius Zugang zur Zwischenwelt.
Aus Sicht der Metaphorik werden durch eine Brücke, ähnlich wie bei Religionen, nicht nur Ufer verbunden oder Berge, sondern auch Menschen. Dieses Bild findet sich im Sprachgebrauch wieder „eine Brücke bauen“ – für eine Verbindung sorgen. Genau diese Verbindung entsteht bei Diana & Julius, indem sie eine Hängebrücke betreten und danach in eine zauberhafte Welt katapultiert werden. Magische Wesen helfen ihnen dort und sie erhalten Zugang zu Rätseln und Geheimnissen.
Nach jeder wichtigen Information, die Diana & Julius in der Zwischenwelt erhalten haben, treten sie eine Zeitreise zurück ins Mittelalter an. Der Ausgangsort dafür ist jeweils ein See. An diesem See haben beide Protagonisten einen geheimen Verbündeten gefunden. Durch seine Anwesenheit nehmen beide Teenager des Fantasy-Romans immer wieder seltsame Szenen eines verlassenen Bergfriedhofs wahr.
Mehr über die Geschichte und viele schöne Bilder kann auch hier bei Instagram oder auch auf Facebook finden. Oder hier: Diana und Julius und das Buch der Katastrophen
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.