Gruselige Orte

Katakomben von Paris

Die Katakomben von Paris sind gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden. Aufgrund von überfüllten Friedhöfen verlagerte man die Gebeine der Toten im Laufe der Zeit in die stillgelegten und unterirdischen Steinbrüche von Petit-Montrouge.

Die Römer waren auch schon dort

In diesem Höhlensystem und Labyrinth aus Gängen und Galerien sollen die Gebeine von ca. sechs Millionen Toten untergebracht sein. Die Steinbrüche existierten übrigens schon seit mehr als zwei Jahrtausenden. Denn die Römer begannen bereits im ersten Jahrhundert nach Christus Kalksandstein abzubauen, damals als Paris noch Lutetia hiess.

Die Zeit des Mittelalters

Auch im Mittelalter war Kalksandstein sehr gefragt. Man benötigte ihn für die Stadtmauer, die Louvre-Festung und Notre-Dame. Allerdings war das Arbeiten in den Steinbrüchen gefährlich. Fast täglich kam es zu tödlichen Unfällen, weil die Stollen nicht gesichert waren.

Da auf Sicherheitsmassnahmen verzichtet wurde, stürzten irgendwann an einigen Stellen ganze Strassenzüge ein, weil der Untergrund nachgab. Und so wuchs und wuchs das Höhlensystem und kaum jemand kennt bis heute die genaue Ausdehnung sämtlicher Gänge.

Inspiration kennt viele Wege

Vielen Literaten diente das unheimliche Höhlensystem als Inspirationsquelle -was mich nicht wundert… auch bei Diana & Julius sorgt die Plateau-Kirche mit Friedhof für Grusel und schaurige Momente. Ich frage mich allerdings, ob es wirklich gut ist, die Katakomben als touristische Attraktion zu feiern. Obwohl ich selbst schon in jungen Jahren in den Katakomben von Paris war, denke ich heute, dass Tote ihre Ruhe haben wollen…

Auch das Kinder-u. Jugendbuch „Diana & Julius und das Buch der Katastrophen“ ist diesem Sommer dem Rotstift nicht entkommen. Korrigiert und mit neuem Logo gibt es das Buch ab August bereits wieder im Handel.

Diana & Julius findet ihr auch bei:

https://vollau.de/?s=diana+%26+julius

https://baerbelsbuchempfehlung.com/daniela-muthreich-die-wasserhexe/

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.