Die Verwandlung_Dachs

Auszug aus: «Die Verwandlung Dachs»

In Dämmerung und Morgentau

ich zweifelnd meinen Augen trau,

ein Tier, das kreuzte meinen Weg,

und Grimbart plötzlich vor mir steht.

 

Mit schräggestellt und leuchtend Augen,

und wachem Blick sieht er mich an.

Wohlmöglich wird’s mir keiner glauben,

dass er mich fragt, was ich denn kann?

 

«Ich würd‘ so gerne vieles machen, aber Problem mich grad‘ festsetzt.

Ich würd‘ auch gerne wieder lachen, aber so ist es doch zu guter Letzt:

Verschwommen und in Nebelstreifen, sich Wahrheit gänzlich noch nicht zeigt,

beklommen will ich nach den Sternen greifen, aber zäher Dunst noch übrigbleibt.

Altes scheint an mir zu kleben und hindert mich am glücklich leben.

Wie soll ich nun an meinen Schatz?

So viel Menschen um mich Blödes quatschen.

Das Wort Vernunft soll ich nun auch beklatschen.

Die Engsten wissen dann noch alles besser,

ihr Kommentar ist Druck wie 70 Fässer.

Ich bitte dich, mein liebster Dachs – mach Schluss damit und nimm‘ das Wachs.

Das Wachs, der Heilung, dann kommt’s zur Teilung.»

Mehr Poesie, Prosa und Theaterszenen in Kreativer Gesellschaftsumbruch – Mein Leben als Theaterstück.

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