Es brennt

Ich erhebe mich und betrachte interessiert die Gestaltung des Bühnenbildes. Kleine Feuerstätten werden aufgebaut, dazu legen Mitarbeiter der Bühne, in Kobold- und Elfenkostümen gekleidet, Holz und weiteres Brennmaterial auf den Schauplatz. (…) Geräusche wie knisterndes brennendes Feuer untermalen die Szene, und ein Kreis aus Fackeln umgibt am Ende die gesamte Feuerstelle. (…)
Der Rechercheur hat sich inzwischen vom Schornsteinfeger verabschiedet und kommt mit einem Zauberbuch in der Hand auf mich zu: «Ich hatte eigentlich einen Termin vereinbart. Genau in diesem Moment sollte es an der Kellertür klopfen. Aber es klopft nicht! Dann versuchen wir es eben anders.»
Er zieht an einem Faden, der von der Decke hängt und einen Augenblick später regnet es lauter Franken und Euros auf die Bühne des Theaters.
Maître des Humors freudestrahlend zu mir: «Los, du kleine Hexe. Nimm dein (…)-Feuerzeug und zünd die Geldscheine an?»
Im Verlauf der Theaterszene wird klar, dass trotz einiger Versuche es mir nicht gelingt, dass das Geld brennt. Glückerweise springt der Maître ein und sorgt mit einem Zauberschwur dafür, dass es richtig brennt!
PENG! Ein ohrenbetäubender Knall zerreisst wieder die Stille und alle Feuerstätten entzünden sich!
Eine feurige Investition in das Schicksal.

Mehr über Zauberei und Schicksal in Kreativer Gesellschaftsumbruch – Mein Leben als Theaterstück.

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