Szene 6 Gasthaus

Im Kreativen Gesellschaftsumbruch wird in Szene 6 die Ablehnung am Beispiel Gastrowelt festgehalten. In dieser Szene wird der mangelnde Willen von Teilen der Gesellschaft im Hinblick auf Offenheit satirisch unter die Lupe genommen. Dazu liefert die Theaterszene das entsprechende Bühnenbild und stellt die Situation nach, wenn man als Fremder in eine dörfliche Kneipe kommt.

Sicher haben schon viele Menschen diesen Moment erlebt. Der Schankraum ist spärlich gefüllt und die Anwesenden fixieren jeden neuen Gast. Jedoch verbirgt sich hinter ihrer scheuen und abweisenden Fassade auch Neugierde. Ihre Fragen stehen unausgesprochen im Raum: Woher kommt diese Person und was will sie hier? Im Verlauf weist die Theaterszene am simplen Beispiel Besteck und Inhalt der Handtasche auf Kulturunterschiede hin. Der Prosatext befasst sich dazu erst mit Sprachbarrieren und Ablehnung von Menschen, die nicht aktzentfrei sprechen können.  Die fallenden oder fliegenden Gegenstände der Szene 6 Gasthaus symbolisieren die starre Haltung der Gesellschaft, die Integration verhindert. Können fallenden Gegenstände Blockaden lösen und symbolisch für fallende Grenzen stehen? Die Grenze seine Angst vor allem Fremden zu überwinden? Menschen die dagegen schon die Grenze ihrer dörflichen Gemeinschaft verlassen mussten, sind egal welcher Nationalität, häufig weltoffen und wenig limitiert bezüglich der Kontaktaufnahme.

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