Vorstellung _Gefühls-Chef

In diesem ungewöhnlichen Ratgeber zur Selbstfindung, als Mix aus Theaterszenen, Prosatext und Poesie nimmt der Gefühls-Chef eine ausgleichende Rolle ein. Er sucht positive Ansätze und sieht das Gute im Menschen. Mit besonderer Liebe und Fürsorge kümmert er sich um den fragilen Chefdramatiker. Schützt diesen und bietet ihm Halt. Als ausgleichender Anteil hat er eine stark richtungsbestimmende Funktion. Diese zeigt sich selten im Aussen.

Im Falle der Schuldhinterfragung wirken seine Worte wie ein Donnerschlag. Nichts ist in diesem Stück böse gemeint, jedoch wird ein Teil der Gesellschaft dies so empfinden. Die Intention des Buches basiert auf der Liebe zur nächsten Generation. Kinder können nichts für die Taten ihrer Eltern, Grosseltern oder Urgrosseltern. In Schuldgefühlen gefangen gehalten zu werden, ist wie eine zentnerschwere Last mit sich herumzuschleppen-blockierend und nicht förderlich!

Gefühls-Chef: «Nicht-therapierte Opfer übernehmen die Strukturen und Muster ihrer Täter. Sie handeln im Verlauf ihres Lebens ähnlich wie ihre Täter und suchen sich neue Opfer, um Gleiches mit Gleichem zu vergelten. So kann kein Vergeben im Herzen entstehen. Nur ein Verlassen der Opferrolle hilft, sich von Tätern zu trennen. Das Gefühl von Schuld wirkt immer lähmend. Eine gelähmte Gesellschaft kann sich nie frei entfalten.»

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